Manchmal reicht schon ein etwas anderer Blick auf die vorhandenen Daten im Unternehmen, um Einsparpotenziale zu erkennen. In komplexen Produktions-strukturen braucht man natürlich anspruchsvollere Methoden und Hilfsmittel. Entscheidend ist, dass die Methode sich an der Fragestellung orientiert – nicht umgekehrt: Ist eine Moderation unter den Experten im Unternehmen bereits ausreichend? Oder eine ausführliche Auswertung der Kostenstruktur? Muss eine Prozess- und Kostenanalyse durchgeführt werden? Oder eine Recherche zum Einsatz anderer Technologien? Ein Pool mit vielen Methoden und Hilfsmitteln hilft hier weiter.

Materialeffizienz

Bei der Materialeffizienz verfolgt man, wie viel des ursprünglich eingesetzten Materials, also Rohstoffe, Hilfs- und Betriebsstoffe, wertschöpfend sind und im Produkt verbleiben. Oft werden große (und teure) Mengen aus vermeintlich produktionstechnischen Gründen oder Qualitätsaspekten zu „Reststoffen“ und landen im Abfall.

Auf Wertschöpfung achten

Durch die Fokussierung auf die Material- und Energieströme in der Produktion werden auch andere Ineffizienzen deutlich: In den nicht-wertschöpfenden Materialströmen sind oft auch beträchtliche Lohnkosten, Investkosten oder Lagerhaltungskosten enthalten. Eine Verbesserung der Materialeffizienz führt deshalb auch zu einer besseren Nutzung dieser Einsatzfaktoren.